Essen machen, Leben mit Kind
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Der Pott kocht: Käsespätzle selbst gemacht ist gar nicht so schwer

Manche Dinge schrecken mich ja einfach ab: Umständliches Kochen zum Beispiel. Oder das, was ich für umständlich halte, bis mich dann jemand des Besseren belehrt. So wie der Ruhrpapa neulich. Überhaupt ist es mit unserer Rollenverteilung in mancher Hinsicht etwas verdreht. Ich gehe soweit zu behaupten, dass der Ruhrpapa definitiv die bessere Hausfrau ist als ich.Beim Kochen zum Beispiel hat der Ruhrpapa mich während seiner Elternzeit mit einer Kreation nach der anderen überrascht: Ceasar’s Salad, Dinkelpfannkuchen, selbstgemachte Lasagne und dann eben eines Abends Käsespätzle. Genau genommen waren die eigentlich Teil des „Männerkochabends“, einer losen Versammlung von Männern mit Freude an kulinarischen Gelüsten. Da der Männerkochabend aber im Hause Ruhrfamilie statt fand, kamen auch Ruhrmama und Ruhrkind in den Genuss!

Da das Ganze ein einziges „Schmackofatz“-Unterfangen war, möchte ich euch dieses schöne Gericht nicht vorenthalten. Es geht nämlich einfacher als frau denkt; vorausgesetzt, man ist im Besitz einer Spätzlepresse! Die ist gar nicht so teuer und wurde für den Kochabend eigens angeschafft.

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Los geht’s also mit dem Rezept, perfekt für den Herbst!

Das brauchst du

Mehl, Eier, Salz, Muskat, Mineralwasser, Bergkäse, Röstzwiebeln, Petersilie
[Das Rezept haben wir auf lecker.de gefunden. Dort stehen auch die genauen Mengenangaben für die Zubereitung.]

So wird’s gemacht

Mehl, Eier, Salz, Muskat und Mineralwasser mit einem Rührgerät zum Spätzleteig verrühren. Mit einem Kochlöffel mit Loch Blasen in den Teig schlagen. Ergebnis: Ein zäher, nicht flüssiger Teig.

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Diesen in die Spätzle-Presse geben und direkt ins kochende Wasser drücken. Die Spätzle werden dabei mit einem Messer gekürzt.

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Wenn die Spätzle gar sind, steigen sie an die Oberfläche. Von dort kann man sie mit einer Kelle herausnehmen, in einem Sieb sammeln und abschrecken.

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Die gut abgetropften Spätzle anschließend in der Pfanne mit Bergkäse vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Wer mag, kann mit Petersilie würzen und mit Röstzwiebeln garnieren.
Und dann nur noch: Genießen und kein schlechtes Gewissen bekommen ;-)
Der nächste Salat kommt bestimmt!

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Lust zum Nachkochen bekommen? Was sind deine Erfahrungen? Ich bin gespannt!

Alles Liebe

Ruhrmama Sign

2 Kommentare

    • Hi Tine, ja mach das unbedingt, vor allem jetzt im Herbst finde ich die super! Am besten mit einem schönen Feldsalat, dann hat man noch ein gesundes Gefühl dabei ;-)
      LG Ruhrmama p.s.: Ich mag deinen Blog sehr *yummie* :-)

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