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Café Anna & Kuckuck: DAS Eltern-Kind-Café zum Toben, Klönen & Shoppen

Das Café „Anna & Kuckuck“ hat sich mittlerweile zu einer Art Szene-Treff entwickelt. Seit 2012 gibt es dieses Eltern-Kind-Café in Rüttenscheid. Mit Retro-Möbeln und dem Industrial Charme einer alten Fabrikhalle wäre es auch ohne Kind attraktiv, der besondere Reiz liegt jedoch daran, dass man hier mit Baby und (Klein)Kind bestens aufgehoben ist.

Zwischen den netten Sitzmöglichkeiten gibt es Spielgeräte, wie Rutschen, Schaukeln, Spielmatten und damit für Kinder unendlich viel zu entdecken und Platz zum Toben & Erobern. Meistens verabredet man sich dort mit anderen Müttern, aber auch, wenn man alleine hingeht, trifft man oft jemanden, den man kennt oder lernt neue Mütter kennen.

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Man kann leckeren, selbst gebackenen Kuchen, Waffeln oder kleine Snacks essen. Regelmäßig finden auch besondere Veranstaltungen statt, z.B. Beauty-Mädels-Abende, Kinderkonzerte, Ostereierfärben oder Weihnachtsgeschichten lesen. Aktuell gibt es die tolle Aktion „Hallo Baby Frühstück“: Frisch gebackene Mamas erhalten innerhalb der ersten zwei Monate nach der Geburt ein Vitalfrühstück gratis! Über die Facebookseite von „Anna & Kuckuck“ kann man sich gut über aktuelle Aktionen informieren.

Im Sommer bei schönem Wetter kann man auch eine kleine begrünte Terrasse im Innenhof nutzen.

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Hier gibt es ein großes Pferd, das stark an den „kleinen Onkel“, dem Pippi-Langstrumpf erinnert. Das Ruhrkind gerät jedesmal mächtig ins Staunen, wenn es das riesige gepunktete Pferd entdeckt.

Außerdem findet man einen Sandkasten …

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… und anderes Spielzeug, wie bei meinem letzten Besuch ein Aquaplay.

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Was ich besonders an „Anna & Kuckuck“ mag ist die persönliche Note. Die Inhaberin ist sehr präsent und man spürt ihre Begeisterung, hier etwas kreativ voranzubringen – so wird es in Zukunft vielleicht eine Kinderbetreuung geben, während Mama im Yogastudio nebenan einen Kurs besucht. Ideen sind genug vorhanden, wie man im Gespräch mit Yeter schnell merkt.

Wenn man etwas mehr Zeit mit bringt, dann kann man auch in dem kleinen Shop, dem „Kuckuck“, der im Café integriert ist, nach neuer farbenfroher Baby- und Kindermode stöbern. Hier gibt es v.a. Öko-Label wie Maxomorra, Loud & Proud, Frugi oder Leela Cotton. Die Auswahl ist sehr vielfältig: Mützen, Overalls, Kurzarm-, Langarmshirts, Hosen, Bodys, Jacken und vieles mehr. Ich werde allein von den Farben des bunten Kleidermixes immer magisch angezogen und kaufe doch häufiger etwas, wenn ich dort bin.

Beim Besuch wird übrigens ein Spielbeitrag von 1,50 Euro pro Kind erhoben (zahlt man am Ende mit der Rechnung), der die Gerätenutzung abdecken soll. Das finde ich völlig in Ordnung und nachvollziehbar. Die Schuhe zieht man zum Wohle der krabbelnden Babys am Eingang aus und schlüpft stattdessen in die vorhandenen Hausschuhe. Man kann sich natürlich auch eigene dicke Socken mitbringen…

Was ich im Gespräch mit anderen Müttern manchmal heraushöre sind auch kritische Hinweise, z.B., dass die Aufteilung im Café als eher ungünstig empfunden wird, weil die Rutschen und Schaukeln im Spielbereich sehr dicht beieinander stehen (siehe Kommentar unter dem Beitrag). Außerdem weiß ich, dass man auch Tage erwischen kann, an denen es sehr voll ist im Café Anna, sodass es vor lauter Rumgewusel keinen richtigen Spaß mehr macht. Da man das allerdings vorher nicht weiß, sollte man sich vielleicht einen Plan B überlegen. Zu solchen Planertypen gehöre ich allerdings selber nicht ;-).

Wie geht’s dir denn mit dem Café Anna? Hinterlass‘ doch gerne einen Kommentar, in dem du deine Eindrücke schilderst!

Café „Anna & Kuckuck“
Annastraße 35 (Hinterhof)
45130 Essen
0201.206 020 29

Facebook-Seite

Öffnungszeiten
Di-So 9.30-18 Uhr

Viel Spaß im „Anna & Kuckuck“ wünscht euch

Ruhrmama Sign

P.S.: Einigen ist sicherlich das „Café Anna“ noch unter dem Namen „Spielwerk“ bekannt. Im August 2015 hat das Spielwerk nämlich die Besitzerin gewechselt und damit auch seinen Namen. Es wurden neue Möbel (von Kindermöbel Kormann) eingebaut und der Kindermodeladen „Kuckuck“ ist aus Holsterhausen mit ins Café in der Annastraße gezogen. So erklärt sich auch der neue Name!

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5 Kommentare

  1. Katrin sagt

    Ich finde die neue Aufteilung im Café sehr ungünstig. Die große Rutsche ist sehr glatt und steil und immer iweder fallen Kinder hier böse hin. Dazu gibt´s auch immer mal wieder Zwischenfälle mit den Schaukeln…. Meiner Meinung nach, ist hier zuviel auf zu kleinem Raum untergebracht und so knubbeln sich die Eltern der Kinder ständig dazwischen, um ihr Kind vor dem Umgeschaukelt werden zu bewahren, vor nem Rutschenstur oder helfen ihm hoch. Mir leider viel zu wuselig dort

    • Hallo Katrin, ich danke Dir sehr für Deine konstruktiven Hinweise. Die sind so hilfreich und helfen auch anderen, sich eine möglichst umfassende Meinung zu bilden. Ja, die Anordnung hat sicher auch ihre Nachteile, ich weiß, was du mit den Schaukeln meinst. Vielleicht schreibst du mal an das Café und weist darauf hin? Auch wenn man einen überfüllten Tag erwischt, hält man sich bestimmt nicht gerne lange dort auf. Das ist – finde ich – aber oft in Locations, in denen viele Kinder und Eltern aufeinandertreffen so. Ich war z.B. gestern erst wieder im Café Anna und hatte einen sehr entspannten Nachmittag: Es war überhaupt nicht voll und draußen war der Sandkasten eröffnet und ein großes Aquaplay zum Spielen aufgebaut… Liebe Grüße!

  2. Andrea Schacht sagt

    Mein Mann und ich waren letztes Wochenende mit unserer acht Monate alten Tochter im Anna&Kuckuck. Zum ersten und letzten Mal! Der große Raum war uns auch viel zu laut und wuselig, da unsere Tochter natürlich noch zu klein für die Spielgeräte ist. Dann haben wir einen kleineren abgegrenzten Raum entdeckt, in dem wir mit einer weiteren dreiköpfigen Familie saßen. Unsere beiden Zwerge spielten dort schön zusammen und wir Eltern haben uns nett unterhalten. In der Stunde, die wir dort verbracht haben, haben mein Mann und ich jeweils ein Stück Kuchen plus Heißgetränke verzehrt und dann noch mal eine Portion Waffeln und Limonade nachbestellt. Für unsere Maus hatte ich eine Scheibe selbstgebackenes Brot dabei, da ich in ihrem Alter doch gerne noch genau weiß, was sie zu sich nimmt. Die eher unfreundliche und gestresste Bedienung wies mich dann darauf hin, dass der Verzehr des Brotes meiner Tochter nicht erlaubt sei und ich ihr das nächste mal etwas bestellen sollte. Unfassbar, wie ich finde! Wir haben durchaus ordentlich verzehrt wärend unseres Aufenthalts, aber dass ein Säugling seine mitgebrachte und seinem Organismus vertraute Beikost nicht dort verzehren darf finde ich unmöglich und habe ich so noch in keinem anderen „kinderfreundlichen“ Cafe erlebt. Die andere Familie musste übrigens ein normalgroßes Wasser für ihren einjährigen Sohn bestellen, da es auch keine kleinen Kindergetränke gibt, wie ich es sonst schon oft gesehen habe. Ich verstehe absolut, dass sich ein solches Cafe auch finanzieren muss, aber doch nicht durch die Babys! Die Preise für Kuchen und Getränke sind ja auch nicht gerade günstig, aber da kann ich sagen, dass der Zweck die Mittel heiligt. Ich verstehe auch absolut, dass man für seine Kleinkinder nicht die eigene Tüte Kekse auspacken darf, aber dass ich meinem Säugling nicht irgendwo irgendetwas von einer Speisekarte bestelle sollte jawohl legitim sein. Außerdem finde ich es absolut unangebracht die Getränke ausschließlich in „Erwachsenengröße“ und zu „Erwachsenenpreisen“ anzubieten. Da hat mir die unfreundliche Bedienung wirklich den Rest gegeben. Schade. Aber es ist ja zum Glück nicht das einzige kinderfreundliche Cafe in Essen.
    (Wir haben später übrigens auch von anderen Müttern in der „Insel“ und auch in der Bahn auf dem Nachhauseweg erfahren, dass sie seit dem Besitzerwechsel nicht mehr dort hin gehen, aus eben diesen und noch anderen Gründen. Leider können wir als „Neueltern“ auch nur jedem von einem Besuch abraten…)
    Beste Grüße und danke für deinen Blog :)

    • Hallo Andrea, auch dir danke für deinen ausführlichen Kommentar! Ich finde deine Beobachtungen wichtig, schreib‘ doch du mal eine E-Mail an das Café. Deine Hinweise sind ja durchaus konstruktiv und vielleicht helfen sie ja, etwas zu verändern. Das mit der Getränkegröße z.B. finde ich eine gute Idee – uns ist der Kakao dort auch immer viel zu groß und ein kleiner würde reichen. Schade, dass die Bedienung nicht nett zu euch war, das mit dem Verzehr kann man ja auch anders sagen und erklären – da wäre mehr Flexibiliät wünschenswert! Hat es dir denn in der Insel gefallen? Vielleicht kannst du meinen Beitrag dazu (http://mamainessen.de/2015/10/08/die-insel-toller-mini-ort-in-essen-meeresluft-in-ruettenscheid/) ja auch noch kommentieren? Der Blog und die Beiträge leben ja genau davon! LG

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