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Mit dem Trunki in den Urlaub! Ein genialer Kinderkoffer im Test

Bei unserer Berlinreise vor ein paar Wochen hatte ich am Hauptbahnhof einen tollen Reisekoffer gesehen, der mir sofort auffiel. Ein kleiner Junge saß darauf und rollte wie mit einem Rutschauto quietschvergnügt hin und her. Das fand ich unheimlich inspirierend. Ein Reisekoffer? Ein Rutschauto? Eine Kombi aus beidem – die Idee ist doch wirklich genial! Langsam pirschte ich mich heran, um einen Blick zu erhaschen und prägte mir schnell die Aufschrift „trunki“ ein.

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Zuhause habe ich dann etwas recherchiert und mehr über den Kinderkoffer Trunki gelesen: Award-Gewinner im Bereich Spielzeug & Design, umweltfreundlich, der Trunki kann komplett recycelt werden, wird von Kindern geliebt und auf Herz und Nieren getestet, kein großer Konzern, sondern ein Start-Up-Unternehmen, das in England produziert, steckt dahinter. Kriterien, die mir die Entscheidung für etwas leicht machen. Den Trunki wollte ich gerne testen und euch vorstellen, soviel stand fest für mich. Und so darf ich heute – in Kooperation* mit der Firma – über diesen liebenswerten Reisekoffer ausführlich berichten.

Persönlich verliebt habe ich mich in das Modell „Harley“, den Marienkäfer. Das passt deswegen so super, weil wir eine kleine Marienkäfer-Figur haben, mit der das Ruhrkind gerne spielt. Eine schöne Kombi für die nächste Reise, oder?

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Der Trunki ist ein Hartschalenkoffer mit Handgepäck-Abmessungen, sodass er bei den meisten Fluggesellschaften mit an Bord genommen werden darf. 18 Liter passen hinein. Schön finde ich, dass der Koffer innen wie ein „richtiger Erwachsenenkoffer“ aussieht, mit Innentasche und Sicherheitsgurt. Das ist für einen heranwachsenden Zwerg mit großem Drang zur Autonomie wichtig.

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Bei der letzten Wochenendreise zu Oma & Opa war der Stolz entsprechend riesig, den eigenen Koffer zu packen und den Großeltern zu zeigen. Und das Marienkäferchen war dabei :)

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Verschlossen wird der Trunki mit zwei Sicherheitsverschlüssen, …

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… für die es einen Schlüssel gibt, damit das Gepäck auch wirklich sicher verschlossen werden kann.

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Der Kofferrand ist mit einem weichen Gummirand eingefasst, der beim Packen und Schließen die Finger schützt.

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Praktisch sind die beiden Trageschlaufen, wenn man mal schnell losdüsen muss …

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… und der Ziehgurt, mit dem das Kind seinen Koffer selber ziehen, …

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…oder der als Umhängegurt genutzt werden kann.

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Auf einen Trunki erhält man 5 Jahre Garantie, das Material ist äußerst robust und besteht Härtetests mit 3-5-jährigen Probanden.

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Nach so vielen Details kommt jetzt der Praxistest. Das Ruhrkind schnappt sich den Trunki und flitzt los!

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Über die Wiese und den Asphalt – der Trunki macht dank der stabilen Rollen beides mit und wird dabei vom Ruhrkind mal vorsichtig („Komm mit Marienkäfer, komm mit!“) – mal ruppig gezogen oder geschoben.

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Dann ist plötzlich Schluss mit Toben und es wird eine gemütliche Sitzpause eingelegt.

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Das finde ich wirklich praktisch, wenn man z.B. in einer Warteschlange am Bahnhof oder Flughafen steht und das Kind sich setzen möchte: Man hat die Sitzgelegenheit immer dabei! Und falls mit Sitzen genug ist, kann das Kind „den Koffer bei den Hörnern packen“ und als Rutschauto benutzen oder von Mama und Papa am Gurt gezogen werden. Für unseren Sommerurlaub, als wir ohne Buggy am Flughafen waren, hätte ich mir den Trunki gewünscht, weil ich glaube, dass der Stress dann etwas geringer gewesen wäre.

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Der Trunki eignet sich für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren, denn dann sind die Beine ausreichend lang (Höhe 31 cm, Belastbarkeit bis 50 kg) und das Kind hat genug Verstand, um in der Menschenmenge nicht auf und davon zu flitzen. Richtig schnell werden kann man mit dem Trunki allerdings nicht ;-)

Den Trunki gibt es in vielen verschiedenen Designs, sodass für jeden etwas dabei ist, z.B. als Giraffe, Zebra, Hello Kitty-Version, Grüffelo, Tiger, Kuh, Dino, Bus oder Feuerwehrauto, auch ganz klassisch nur farbig gibt es ihn.

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Sogar selber designen lässt er sich. Ich habe mich gerade mal an einem getarnten Grashüpfer versucht, sähe dann so aus:

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Ich bin ehrlich begeistert und kann als Gesamtfazit nur eine Empfehlung aussprechen, wenn ihr euch fragt, welchen Kinderkoffer ihr für die nächste Reise kaufen sollt. Das überzeugendste Argument habe ich allerdings noch gar nicht genannt: Dass der Trunki im Kinderzimmer ein tolles Spielzeug abgibt, zum Verreisen spielen oder als Indoor-Bobby-Car! Die Anschaffung lohnt sich also, denn es ist nicht einfach nur ein Koffer und man kann ihn, neben längeren Reisen, ja auch gut für Kurzurlaube und Übernachtungen bei Großeltern, Freunden oder in der Kita verwenden.

Gekauft werden kann der Trunki in Deutschland über den Onlineshop des Unternehmens und kostet ab ca. 45 Euro, das eigene Design ist für ca. 50 Euro erhältlich. Vertrieben werden dort auch noch weitere innovative Produkte, wie z.B. ein Rucksack, der sich in einen Kinder(auto)sitz verwandeln lässt, Kindergurte oder -rucksäcke. Einfach mal reinschauen unter:

trunki.com/de
facebook.com/trunkide

Einen weiteren Testbericht findet ihr übrigens auf: kinderkoffer.me, bei amazon.de hat der Trunki-Kinderkoffer 4,6 von 5 Sternen bei 274 Bewertungen erhalten.

Welche Erfahrungen mit Kinderkoffern habt ihr denn so gemacht? Kanntet ihr den Trunki schon? Ich bin neugierig ;-)

Liebe Grüße

Unterschrift Ruhrmama

P.S. *Stichwort Kooperation: Die Firma Trunki hat mir freundlicherweise einen Koffer für diesen Bericht für die Eigennutzung zur Verfügung gestellt. Ich fand den Trunki ziemlich genial, sodass ich beim Unternehmen nachgefragt habe.

P. P. S. Alle Neuigkeiten erfährst du auf meiner Facebook-Seite: www.facebook.com/mamainessen

 

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