Monate: September 2017

Familienurlaub im Baltikum: Tallinn, Pärnu und Estland (Teil 2/2)

Dies ist der zweite Teil unseres Baltikum-Reiseberichts. Den ersten Teil findet ihr hier: „Familienurlaub im Baltikum: Riga und Lettland (Teil 1/2)“ Und dann kommt auch schon Estland. Direkt mit Grenzübertritt wird klar: Hier ist mehr Geld geflossen nach der Wende, hier ist alles ein bisschen moderner und chicker als in Lettland. Ein bisschen skandinavisch. Die Straßen z.B. werden schlagartig besser. Wir steuern Tallinn an. Tallinns Altstadt hat sich sichtlich herausgeputzt. Toll sieht das aus, bedeutet aber auch viel mehr Touristen als in Riga und ist uns schon fast wieder zu viel, nach der ganzen Ruhe der letzten Tage. Überhaupt finden wir das am Besten bisher: diese Ruhe, wenige Menschen, wenig Hektik (von verstopften Straßen in Riga abgesehen), das Gefühl die Autobahnen gehörten uns alleine :-) Tallinn gefällt uns nach kurzer Zeit immer besser und besser: Wir gehen den Domberg hinauf, blicken über die Altstadt, fahren an den Stadtrand in den grünen Vorort Kadriorg und besuchen Tallinns Badestrand. Viel Sonne und trotzdem zu kalt zum Baden. Ein Badeurlaub ist das nicht, aber barfuß im Sand und …

Der Lepkeshof in Dümpten: Äpfel selber pflücken

Neulich waren wir endlich mal wieder im Hexbachtal spazieren. So nah und doch sind wir viel zu selten da, fand ich und habe baldige Wiederkehr gelobt. Da ist ja zum einen der schön gelegene Biergarten mit Spielplatz vom „Liebling im Mühlenbach„, der immer einen Abstecher wert ist. Zum anderen fiel mir aber auch der Lepkeshof auf, durch sein großes Schnittblumenfeld mit Sonnenblumen, Gladiolen und Dahlien zum Selbstschneiden. Da mussten doch direkt ein paar Sonnenblumen mit nach Hause. Sonnenblumen, und mein Herz lacht! Ich spreche sogar mit denen; ich finde, dass die richtige Gesichter und eigene Charaktere haben ;-) Jedenfalls habe ich dann ein Straßenschild vom Lepkeshof gesehen, auf dem stand, dass vom 7.9. bis 9.9.17 in der Zeit von 9-18 Uhr Äpfel zum Selbstpflücken verkauft werden. Und so hab‘ ich mir heute trotz fiesen Regenwetters ein Herz gefasst, das Ruhrkind nach der Kita geschnappt und wir sind mit Gummistiefeln und Regenkleidung ausgerüstet los nach Oberhausen-Dümpten gefahren. Trotz Trotzphase kann man ja mit Äpfel pflücken nur gewinnen, dachte ich, und die Rechnung ging zum Glück auf. …