Autor: ruhrpapa

Baby hat ’nen Hänger, Teil 2: Der Croozer im Test

Die Suche nach einer bezahlbaren Transportlösung für’s Ruhrbaby hatte ich ja bereits im ersten Teil geschildert. Nein, ein Lastenrad ist es nicht geworden. Stattdessen steht bei uns seit einem halben Jahr ein gebrauchter Croozer Kid for 1 auf dem Hof und wird überwiegend als Fahrradanhänger, seltener auch als Jogger benutzt. Das Model ist, soweit ich richtig informiert bin, aus dem Baujahr 2010. In diesem Sinne: Was neuere Modelle angeht, sind alle folgenden Ausführungen ohne Gewähr – auch wenn die aktuellen Bilder des Herstellers erahnen lassen, dass sich das Design nichts grundlegend geändert hat. Weiterhin: Wir haben es hier mit der ungefederten „Basisversion“ zu tun, also nicht mit dem Croozer Kid Plus, der über eine Elastomerfederung verfügt. Der Hänger hat also sechs Monate Ruhrbabykind hinter sich, zuvor ließ sich das Vorbesitzerbaby lange Zeit kutschieren. Zeit also, meine Erfahrungen mit dem Hänger zu teilen und zu zeigen, wo es läuft – und wo es nach eifriger Benutzung hakt. Als Fahrradschrauber kann Ruhrpapa zwar ganz schön mäkelig sein, aber um es vorweg zu sagen: Wir bereuen die Anschaffung …

Croozer am Fahrrad

Baby hat ’nen Hänger, Teil 1

Ruhrpapa ist begeisteter Radfahrer. Ruhrbaby hingegen kann noch nicht radfahren, zur vergnüglichen gemeinsamen Ausfahrt dauert es noch ein paar Jahre. Somit stehen wir am Anfang des Jahres, Ruhrbaby ist zu der Zeit 9 Monate alt, vor der Situation: Nicht nur der Frühling hat begonnen, und die ersten warmen Sonnenstrahlen locken zum Pedalieren. Auch für die in den kommenden Monaten und Jahre anstehende alltägliche Babylogistik muss eine Fahrradlösung her. Zweit-PKW? Geht gar nicht. Ruhrpapa ist ein wirklich begeisterter Radfahrer. Und es sind sowieso zuviele Autos auf den Straßen unterwegs. Sein zweirädriger Babytransporttraum ist folglich ein Lastenrad mitsamt Kindersitz und allem Pipapo. Kopenhagener Verhältnisse! Seht her, ihr kinderwagenschiebendes und Kleinkind-im-SUV-umherfahrendes Volk! Ruhrpapa denkt und lebt nachhaltige Mobilität, und der kleine Fratz ist mittdrin und quitscht vergnügt im Front eines BULLITTS! Das Ganze bleibt leider vorerst ein Traum. Erstens ist eine solche Lösung eine Investition im Bereich von, zumindest im Fall des Bullitts, zwei bis drei Tausend Euro, je nach Austattung. Kindersitz mitsamt Verdeck noch nicht inklusive. Außerdem scheint es noch keine babytaugliche Sitzlösung am Markt zu geben. …