Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bauernhof

Erdbeeren pflücken in Essen und Umgebung

Es ist Erdbeerzeit und dieses Mal hatte ich den Anspruch dem Ruhrkind zu zeigen, dass Erdbeeren auf einem Feld wachsen und dass man für eine kleine Schale ganz schön in die Knie gehen muss. Ehrfurcht und Liebe zum Essen schaden ja nicht. Erster Kommentar vom Ruhrkind auf meine freudige Kunde, dass wir heute *tadaaaa* zum Erdbeerpflücken fahren würden: „Regnet es da?“ Ich geb zu, ich brauchte ein bisschen um die Frage zu verstehen, denn es gab strahlenden Sonnenschein und sommerliche Temperaturen an diesem Tag. „Warum denkst du das? Die Sonne scheint heute doch so schön…“ „Ja, aber beim Äpfelpflücken war es so…“ Jetzt dämmerte es, ja genau Äpfel haben wir letztes Jahr im Herbst selber gepflückt und es regnete in Strömen (s. Bericht „Der Läpkeshof in Dümpten“).  Heute war aber das absolute Gegenteil der Fall. Nach einer kurzen Recherche fiel unsere Wahl auf den schön gelegenen Dümptener Hof, wo wir die wunderbarsten Erdbeeren pflücken konnten. So ganz unanstrengend war das nicht, denn das Kind hatte sehr genaue Vorstellungen bezüglich der Qualität der Erdbeeren. „Zu matschig, …

Der Lepkeshof in Dümpten: Äpfel selber pflücken

Neulich waren wir endlich mal wieder im Hexbachtal spazieren. So nah und doch sind wir viel zu selten da, fand ich und habe baldige Wiederkehr gelobt. Da ist ja zum einen der schön gelegene Biergarten mit Spielplatz vom „Liebling im Mühlenbach„, der immer einen Abstecher wert ist. Zum anderen fiel mir aber auch der Lepkeshof auf, durch sein großes Schnittblumenfeld mit Sonnenblumen, Gladiolen und Dahlien zum Selbstschneiden. Da mussten doch direkt ein paar Sonnenblumen mit nach Hause. Sonnenblumen, und mein Herz lacht! Ich spreche sogar mit denen; ich finde, dass die richtige Gesichter und eigene Charaktere haben ;-) Jedenfalls habe ich dann ein Straßenschild vom Lepkeshof gesehen, auf dem stand, dass vom 7.9. bis 9.9.17 in der Zeit von 9-18 Uhr Äpfel zum Selbstpflücken verkauft werden. Und so hab‘ ich mir heute trotz fiesen Regenwetters ein Herz gefasst, das Ruhrkind nach der Kita geschnappt und wir sind mit Gummistiefeln und Regenkleidung ausgerüstet los nach Oberhausen-Dümpten gefahren. Trotz Trotzphase kann man ja mit Äpfel pflücken nur gewinnen, dachte ich, und die Rechnung ging zum Glück auf. …

Regional kaufen auf dem Online-Wochenmarkt Green Farmer + 10-Euro-Gutschein

Der Klimawandel, die industrielle Fertigung von Lebensmitteln mit all ihren negativen Begleiterscheinungen, die Stärkung der Produzenten in der eigenen Region – es gibt viele gute Gründe, sich regional und saisonal zu ernähren. Das weiß ich zumindest in der Theorie, in der Praxis sieht es allerdings anders aus. Saisonal: Ich esse gerne Tomaten, auch im Winter. Ich mag keinen Kohl. Regional: Ich liebe Avocados. Ich esse gerne Bananen. Und dann der Supermarkt: Brombeeren aus Mexiko im Dezember, Avocados aus Venezuela. Südafrika, Chile, Ecuador – die Herkunftsländer dessen, was man im Winter in den meisten Supermärkten kaufen kann sind alles, bloß nicht regional. Ich sehe zwar immer zu, auf die Etiketten zu schauen und versuche so gut es geht auf das ganz weit Gereiste zu verzichten, aber manchmal bleibt es allein bei meiner guten Absicht. Bei Avocados und Bananen zum Beispiel. Wenig nachhaltig ist das leider :-( „Die gute Absicht praktisch umsetzen“ das ist das Motto der Seite nachhaltig-sein.info und dort gibt es einen Artikel zum saisonal-regionalen Einkaufen mit Saisonkalender für regionales Gemüse, den ihr ganz unten …