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Der Lepkeshof in Dümpten: Äpfel selber pflücken

Neulich waren wir endlich mal wieder im Hexbachtal spazieren. So nah und doch sind wir viel zu selten da, fand ich und habe baldige Wiederkehr gelobt. Da ist ja zum einen der schön gelegene Biergarten mit Spielplatz vom „Liebling im Mühlenbach„, der immer einen Abstecher wert ist. Zum anderen fiel mir aber auch der Lepkeshof auf, durch sein großes Schnittblumenfeld mit Sonnenblumen, Gladiolen und Dahlien zum Selbstschneiden.

Da mussten doch direkt ein paar Sonnenblumen mit nach Hause. Sonnenblumen, und mein Herz lacht! Ich spreche sogar mit denen; ich finde, dass die richtige Gesichter und eigene Charaktere haben ;-)

Jedenfalls habe ich dann ein Straßenschild vom Lepkeshof gesehen, auf dem stand, dass vom 7.9. bis 9.9.17 in der Zeit von 9-18 Uhr Äpfel zum Selbstpflücken verkauft werden.

Und so hab‘ ich mir heute trotz fiesen Regenwetters ein Herz gefasst, das Ruhrkind nach der Kita geschnappt und wir sind mit Gummistiefeln und Regenkleidung ausgerüstet los nach Oberhausen-Dümpten gefahren. Trotz Trotzphase kann man ja mit Äpfel pflücken nur gewinnen, dachte ich, und die Rechnung ging zum Glück auf.

Am Verkaufsstand informierten wir uns darüber, wie man Äpfel richtig pflückt und erfuhren, dass man sie von unten mit der Hand umschließt und dann nach oben hin leicht drehend abstreift. Ein reifer Apfel löst sich leicht vom Stamm, während ein Apfel, der noch Zeit für die Reifung benötigt, dies nicht tut.

Versteht sich von alleine, dass man dann auch nicht am Bäumchen zerren und reißen sollte. Ebenso ist es natürlich nicht erlaubt, auf dem Feld zu rennen, unter den Bäumen herzukriechen und die Absperrungen müssen beachtet werden.

Das Ruhrkind nahm das alles sehr ernst und so wurde jeder der rund 30 Äpfel, die wir heute gepflückt haben, gefragt, ob er denn mit uns nach Hause kommen wolle. Einige wollten, andere nicht und die habe ich dann theatralisch synchronisiert: „Lass mich hängen, ich mag noch nicht gepflückt werden.“

Gepflückt werden können die Sorten Gala (süß, guter Kinderapfel) und Elstar (süß-säuerlich) sowie eine dritte Sorte, deren Namen ich mir leider nicht gemerkt habe. Alle drei Sorten können vorher probiert werden und für das Ruhrkind war „Gala“ ganz klar der Favorit.

Die Mindestabnahmemenge beträgt übrigens 1 kg pro Kind und 2 kg pro Erwachsenen. Preislich kostet das Kilo ungefähr 1,50 Euro (Oder waren es 1,10 Euro? Irgendwie sowas…). Für ca. 3,08 kg haben wir jedenfalls 4,51 Euro bezahlt – wer mag rechnet jetzt zurück ;-)

Nach dem Äpfel pflücken ging es natürlich rüber zum Blumenfeld, noch ein paar Gladiolen und Sonnenblumen mitnehmen.

Erfolgreiche Ausbeute trotz Regenwetters und das Ruhrkind gab seinen Apfel nicht mehr her. Die sind aber auch lecker so frisch vom Baum!!!

Und wo wir gerade schonmal da waren, haben wir natürlich noch den Hofladen besucht, der neben Produkten vom eigenen Hof (zum Bespiel Apfelsaft) auch regionales Obst und Gemüse oder andere Produkte von schokolierten Apfelringen bis hin zu Milchreis, Wurst, Käse und Spirituosen anbietet.

Vollkommen nass aber sehr zufrieden, das kann ich als Fazit für heute ziehen. Frische Luft tut einfach immer gut und vielleicht fährt ja der ein oder andere von euch morgen auch noch hin zum Äpfel pflücken…?

Lepkeshof – Bauer Scheidt
Mühlenstr. 128
46047 Oberhausen
0208. 74016367

Öffnungszeiten des Bauernladens: Mo-Fr 9-18:30 Uhr; Sa 9-14 Uhr; So Ruhetag
Äpfel zu selberpflücken: Vom 31.8. bis 2.9.17 und 7.9. bis 9.9.17 (9-18 Uhr)
Blumenfeld: ganztägig in der Saison von 8.30 Uhr – Einbruch der Dunkelheit
Erdbeerfeld: Ab Mai/Juni – Anfang Juli täglich von 8.30-18 Uhr, sonntags bis 17 Uhr

Liebe Grüße


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