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Weihnachtswunderzeit – Ein höchst musikalisches Weihnachtshörspiel. 2 CDs im Gewinnspiel!

[Dieser Beitrag fällt unter die Kategorie „Werbung“, da mir dafür persönlich eine CD vom Weltendecker zur Verfügung gestellt wurde. Meine persönliche Meinung ist davon unabhängig positiv, aber lest selber:]

Irgendwie bin ich bereits in der Weihnachtszeit angekommen. Habe Weihnachtsdeko und Zimtsterne gekauft und den Adventskalender für’s Ruhrkind fertig. Und das ist keineswegs normal für mich, denn eigentlich fühle ich mich immer latent überfordert, wenn ich schon Ende Oktober mit Weihnachtsartikeln in den Läden konfrontiert werde. Aber diesmal ist es anders und das schreibe ich unter anderem der neuen CD der Essener Schauspielerin, Tänzerin und Sängerin Nadja Karasjew zu, die es schon beim ersten Hören geschafft hat, dass ich mich richtig auf die Vorweihnachtszeit freue und mir wünsche, dass es nun endlich kalt und mummelig werden möge.

Schon das Intro mit den zauberhaften Geigenklängen und der wunderbaren Stimme von Nadja machen mich irgendwie hibbelig und ich muss an meine Kindheit und all den Zauber denken, der für mich der Weihnachtszeit innewohnte. Adventskalender, Weihnachtsmarkt, Kerzenschein, Tannenzweigduft, Kekse backen, klirrende Kälte, sich in den Schnee fallen lassen, Schlittschuhdisko – das alles kann ich mit jedem einzelnen Lied wieder abrufen und „meine Kinderträume fliegen lassen“. Und das ist für mich wirklich ein Geschenk!

Die „Weihnachtswunderzeit“ ist eine musikalisches Weihnachtshörspiel. In kurzen erzählten Texten wird abwechselnd mit Geschichtenliedern die Vorweihnachtszeit aus der Sicht des kleinen Weltenentdeckers erzählt, der sich aufmacht, Plätzchen zu backen, Schlittschuh zu laufen oder einen Schneemann zu bauen.

Die Musik knüpft eng an die Lebenswelt von Kindern an, was das Ruhrkind zu einem eindeutigen „Daumenhoch“ bzw. „Coo-ool!“ für die CD verleitet hat und das ist derzeit ein wirklich dickes Lob. Kein Wunder, denn mit Themen wie Kratzeschal oder Schlittschuhlauf hat Nadja wirklich einen Nerv getroffen. Erst neulich hat sich das Ruhrkind einen Schal in seiner Lieblingsfarbe gewünscht. Oma häkelt gerne, also kein Problem – dachte ich. Aber:

„Bah, mag ich nicht.“
„Okaayay… Warum nicht?!“
„Ich mag die Farbe nicht.“
„Aber es ist doch deine Lieblingsfarbe! Du wolltest doch GENAU SO einen Schal. Also was ist es dann?“
„Er ist kratzig. Es juckt mich.“

Erst später fiel mir die CD ein, ich musste schrecklich lachen und habe mir das Lied vom Kratzeschal gleich nochmal angehört: „Nein, nein, nein, nein, das darf doch wohl nicht wahr sein. Jetzt geh‘ doch endlich weg mit diesem wollnen Schreck!“ Der Kratzeschal – genau das richtige Lied für alle Kinder, die es leid sind von Kopf bis Fuss überfürsorglich von Mama und Papa luftdicht vermummt zu werden und genauso richtig für Eltern wie mich, die versuchen bei kalten Temperaturen das Kind mit tollen Mützen, Schals, Handschuhen und Ganzkörperanzügen vor der eisigen Kälte zu schützen und dafür täglich gegen den Kindesunmut ankämpfen.

Schön finde ich auch die Botschaft vom „Schlitterschlotterschlittschuh „Wenn ich hinfall‘, steh‘ ich einfach wieder auf!“ oder die zarte, sanft-melancholische Melodie des Schneeflöckentanzes, mit der man sich wunderbar wegträumen kann. Dann ist da noch der „SchneemannSeemann“, der gerne Seemann sein möchte, aber doch immer an einer Stelle stehen muss. Philosophische Gedanken erwünscht… Oder die „Oma Zuckerschnute“, mit der man die besten Zimtsterne oder Vanillekipferl der Welt backen kann und am liebsten sofort in der Küche tanzen möchte. Um danach ganz sanft zu werden am „Weihnachtswunderglitzertag“ und in die magische Zaubermelodie einzutauschen.

Absolut rund, stimmig, traumhaft, ich bin begeistert! Um mehr zu erfahren, habe ich Nadja um ein Interview gebeten:

Liebe Nadja, deine neue CD ist für mich die ideale Einstimmung auf Winter und Weihnachten. Wie ist dir die Inspiration dazu gekommen?

Weihnachten ist für mich wie eine eigene Zauberwelt, die ich, wie so viele, mit ganz vielen lieb gewonnenen Dingen, wie zum Beispiel Schlittschuhfahren, Kakaotrinken, Märchen lesen oder dem Duft von Vanillekipferln, verbinde.  Und diese vielen kleinen Weihnachtswundermomente wollte ich unbedingt musikalisch festhalten und mit Geschichtenliedern schmücken, in denen sich möglichst viele Kinder wiederfinden können. „Weihnachtswunderzeit“ soll dabei wie eine Art kleiner musikalischer Reisebegleiter für diese ganz besondere Zeit im Jahr sein. Eine unendliche Inspirationsquelle bieten mir dabei meine eigenen beiden Kinder, Ella 8 Jahre und Levi 5 Jahre alt. Wenn ich Kinderlieder schreibe, versuche ich die Welt immer aus ihren Augen zu betrachten. So entstehen die meisten Texte aus unserem eigenen Alltag heraus. Der Text für „Mummelzeit“ entstand zum Beispiel, weil wir so gerne am Wochenende ewig mit Kakao und Café im Bett liegen bleiben, kuscheln, lesen oder riesige Höhlen bauen.

Der Winter ist ja eigentlich eine eher kalte und dunkle Jahreszeit. Mir vermittelt deine Musik jedoch wunderbar helle und warme Gefühle von Kuscheligkeit, Beisammensein, kalten, klaren Wintertagen, warmen Tee. Auf welche Weise hast du die Musik genutzt, um diese Stimmung auszudrücken?

Das freut mich aber sehr! Viel von genau dieser Stimmung versuche ich zuerst über die Texte aufzubauen. Dazu benutze ich gerne eine starke Bildsprache. Steht dann die Melodie, schneidert mein Mann Hajo das musikalische Gewand. Dabei arrangiert er sozusagen am Inhalt entlang und komponiert für jedes Instrument eine Stimme, die den Text mit erzählt, verstärkt oder kommentiert und nicht nur als reine Begleitung dient. Mit verschiedenen Geräuschen unterstreichen wir dann gerne noch den Text, um bestimmte Stellen hervorzuheben. In diesem Fall durften natürlich die typische Weihnachtsglöckchen nicht fehlen. Außerdem wollte ich unbedingt mit einem Streichquartett arbeiten und wir konnten uns wahnsinnig glücklich schätzen, dass wir so unfassbar gute Ausnahmemusiker, wie die beiden Geiger Maurice Maurer und Christoph König von Uwaga, sowie den Solobratschisten der Niederrheinischen Sinfoniker für die Studioaufnahmen gewinnen konnten.

Nadja, du hast selber Kinder. Wie finden sie deine Musik? Hört ihr die CD zur Weihnachtszeit selber?

Da mein Mann und ich seit Anfang des Jahres an der CD basteln, viel bei uns zu Hause geprobt wurde und wir dann auch noch mit dem Lied „Oma Zuckerschnute“ für den Kindermusikpreis „Das Weberlein“ nominiert waren, mussten die beiden zwangsläufig schon das ganze Jahr über die Lieder hören. Aber sie haben sich bis jetzt noch nicht beschwert und ich freue mich immer, wenn ich am Kinderzimmer vorbeikomme und sie beim Lego bauen ganz gedankenverloren eines der Lieder vor sich hin singen. Schließlich sind die beiden immer meine ersten Testhörer. Wenn Ella und Levi die Lieder mögen und schnell mitsingen können, weiß ich, dass sie grundsätzlich funktionieren. Aber sie hören natürlich auch noch viel andere Musik. Momentan steht Räuber Hotzenplotz auch hoch im Kurs, weil mein Mann gerade parallel die Musik für die Uraufführung des neuen Räuber Hotzenplotz Romanes am Düsseldorfer Schauspielhaus komponiert hat. Daher gibt es hier gerade einen lustigen Gesangesmix aus Weihnachstwunderzeit und Räuber Hotzenplotz-Liedern.

Welches Lied ist persönlich dein Lieblingslied?

Oh je, dass ist eine schwere Frage. Ich habe alle meine Lieder irgendwie lieb gewonnen, weil hinter jedem eine kleine Geschichte steckt. Beim Konzert auf der Bühne singe ich aber definitiv am liebsten das Lied vom „gruseligen Kratzeschal“. Darin geht es um den Wahnsinn, den man aus Kindersicht als Eltern betreibt, wenn man die Kinder in so viele Schichten Klamotten steckt, dass sie sich am Ende kaum noch bewegen können. In diesem Fall wird der Schnee-Nahkampfanzug dann noch mit dem selbst gestrickten, gruseligen Kratzeschal gekrönt. Sich auf der Bühne in die Rolle des trotzigen Kindes zu versetzen, macht riesigen Spass. Sehr gerne singe ich auch den „Winterball im Märchenwald“. Im Konzert ist das der Moment, wo wir mit den Kindern eine kleine Choreographie erarbeiten, die wir dann gemeinsam tanzen.

Wenn wir dich und deine Musik live erleben möchten, wann und wo können wir das noch tun?

Mit unserem neuen Programm „Weihnachtswunderzeit“ stehe ich, gemeinsam mit dem Cellisten Tobias Sykora und der Gitarristin Laura Hiller, in diesem Jahr noch 6 weitere Male auf der Bühne. Unter anderem spielen wir am 6.12. auf Hof Holz in Gelsenkirchen und am 16.12., gleich zweimal in der Villa Rü in Essen Rüttenscheid. Mit unserem anderen Programm „Spatzenschwatzen“ sind wir auch ab Frühling wieder unterwegs. Alle Termine und Informationen zu unseren CD-Produktionen, gibt es auch zum Nachlesen auf weltenentdecker.com.

Vielen Dank für das kleine Interview!

 

 

Netterweise hat Nadja neben ihrem Porträtfoto auch zwei CDs der  Weihnachtswunderzeit zur Verlosung an euch zur Verfügung gestellt.

so-koennt-ihr-mitmachen

Hinterlasst einfach hier oder bei Facebook einen Kommentar zu diesem Bericht. Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, den 25.11.18, 23:59 Uhr. Der Gewinner wird unter allen Kommentaren ausgelost und per E-Mail oder PN benachrichtigt. Der Gewinn wird durch mich versendet, die Adresse muss dazu mitgeteilt werden. Der Gewinn kann nicht gegen Bargeld ausgezahlt werden, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wer kein Glück haben sollte, kauft sich die CD einfach und wer sich noch nicht sicher ist, wie ihm die Lieder gefallen, findet hier Hörproben:

weltenentdecker.com/hoerproben-videos

Viele Grüße

Ausflugstipp: Der Naturwildpark Granat in Haltern

Endlich mal wieder Muße und Zeit für den Blog :)
Aber ich muss erstmal wieder warm werden mit dem Schreiben, damit die Buchstaben purzeln und die Worte fließen. Daher schreibe ich euch heute einfach mal einen Ausflugstipp, der auch im Herbst und Winter gut machbar ist. Denn gerade jetzt in der anstehenden Vorweihnachtszeit stelle ich es mir im Naturwildpark Granat in Haltern ideal vor, um in der Natur wandernd Ruhe und Erholung zu finden. Kindkompatibel versteht sich.

„Der Naturwildpark Granat liegt am Übergang vom Ruhrgebiet zum Münsterland, inmitten einer herrlichen Waldlandschaft, die zu erholsamen Spaziergängen einlädt. Dem Wanderer und Naturliebhaber wird hier die Gelegenheit geboten – abseits vom Trubel der Großstadt und vom alltäglichen Trott -, das Wild im großräumigen und Natur belassenen Wildpark zu beobachten und kennenzulernen.“

Das trifft es schon ziemlich genau finde ich, als wir im Frühjahr dort sind und durch den zartgrünen Waldpark spazieren.

„Der Naturwildpark Granat unterscheidet sich von anderen Einrichtungen dieser Art. Hier laufen fast alle Tiere frei auf einem bergigen, reich bewaldeten Gelände von über 600.000 qm. Der Tierbestand liegt ständig bei ca. 400 – 500 Tieren. Auf Wanderwegen bis zu 2 Stunden finden Sie paradiesische Zustände wie auch vertrautes und zutrauliches Wild vor. Ein Erlebnis für jung und alt sowie für Naturfreunde und Hobbyfilmer. Besonders reizvoll ist die Abendstimmung im Naturwildpark Granat. Unvergessene Eindrücke der Ruhe, Zufriedenheit und Entspannung werden vermittelt.“ (aus: Pressevorlage „Naturwildpark Granat„)

So manch ein Wildtier kommt einem dabei besonders nahe, wie hier das neugierig-hungrige Damwild.

Für das Ruhrkind eine Gefühlsachterbahn zwischen mutiger Neugier und vorsichtiger Zurückhaltung und damit eine tolle Möglichkeit sich noch mehr kennenzulernen.

Auch füttern kann man die Tiere, was sie aber nicht weniger aufdringlich macht!

Für Kinder gibt es am Anfang der kleinen Wanderstrecke einen Spielplatz, wobei ja die ganze Natur letztlich ein einziger großer Spielplatz ist ;-)

Und wenn man möchte, kann man sich im Eingangsbereich erstmal oder zum Schluss am Kiosk stärken. Hier gibt es auch ein riesiges Hüpfkissen.

Im Park selber gibt es viele Tiere zu entdecken, ob heimische und nicht-heimische Arten, Vögel oder auch Raubtiere:

Sogar ein Känguruh haben wir entdeckt und das war im Frühjahr noch des Ruhrkinds erklärtes Lieblingtier.

Der Naturwildpark Granat ist ganzjährig geöffnet, in den Wintermonaten bis zum Anbruch der Dämmerung.

Naturwildpark Granat
Granatstraße 626
45721 Haltern (Lavesum)

Öffnungszeiten: täglich von 10-18 Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen,
Heiligabend & Silvester 10-16 Uhr

So, jetzt bin ich warmgeworden ;-) und in der nächsten Woche gibt es dann eine kleine Überraschung hier auf dem Blog, also einfach mal wieder reinschauen!

Alles Liebe

 

 

 

 

 

 

 

Erdbeeren pflücken in Essen und Umgebung

Es ist Erdbeerzeit und dieses Mal hatte ich den Anspruch dem Ruhrkind zu zeigen, dass Erdbeeren auf einem Feld wachsen und dass man für eine kleine Schale ganz schön in die Knie gehen muss. Ehrfurcht und Liebe zum Essen schaden ja nicht.

Erster Kommentar vom Ruhrkind auf meine freudige Kunde, dass wir heute *tadaaaa* zum Erdbeerpflücken fahren würden: „Regnet es da?“
Ich geb zu, ich brauchte ein bisschen um die Frage zu verstehen, denn es gab strahlenden Sonnenschein und sommerliche Temperaturen an diesem Tag. „Warum denkst du das? Die Sonne scheint heute doch so schön…“
„Ja, aber beim Äpfelpflücken war es so…“
Jetzt dämmerte es, ja genau Äpfel haben wir letztes Jahr im Herbst selber gepflückt und es regnete in Strömen (s. Bericht „Der Läpkeshof in Dümpten“). 

Heute war aber das absolute Gegenteil der Fall.

Nach einer kurzen Recherche fiel unsere Wahl auf den schön gelegenen Dümptener Hof, wo wir die wunderbarsten Erdbeeren pflücken konnten.

So ganz unanstrengend war das nicht, denn das Kind hatte sehr genaue Vorstellungen bezüglich der Qualität der Erdbeeren. „Zu matschig, Mama. Zu klein. Zu schimmelig.“ Genug schöne Erdbeeren haben wir aber trotzdem gefunden :)

Kleiner Tipp: Für Kinder unbedingt einen kleinen Eimer mitnehmen und Kopfbedeckung und Wasser nicht vergessen.

Wer jetzt Lust bekommen hat, findet weitere Infos zum Erdbeerpflücken auf dem Dümptener Bauernhof hier: duemptener-bauernhof.de/produkte/erdbeeren.html

Andere Möglichkeiten, mit eigenen Händen an Erdbeeren zu kommen, findet ihr auch auf diesen Seiten:

coolibri.de/redaktion/unterwegs/erdbeerfelder-im-pott

derwesten.de/endlich-erdbeer-zeit-wir-verraten-dir-wo-du-die-besten-fruechte-im-ruhrgebiet-pfluecken-kannst

Viel Spaß beim Pflücken!

New York im Frühling

Großes Glück hatte ich letztes Jahr, als ich gemeinsam mit einer Freundin und meinem Patenkind nach New York fliegen konnte. Ich bin immer noch so dankbar für die Reise! Da ich eigentlich einen großen Blogbeitrag versprochen hatte, dafür aber letztes Jahr zu wenig Zeit war, hole ich das nun schnellstens nach und nehme euch mit einer Fotostrecke mit in diese beeindruckende Stadt.

New York im Frühling war genau die richtige Jahreszeit für mich Frostbeule. Nicht mehr bibbrig kalt, aber auch nicht brüllend heiß und überall so schön zartes Grün.

Absolutes Highlight für mich als Naturkind war der Besuch des „American Museum of Natural History“, wie grandios die tollen Dioramen und Exponate noch und nöchter. Staunen pur.

Obwohl ich selber nicht mit Kleinkind da war, hab‘ ich mich gefragt, wie es wohl gewesen wäre den Knirps dabei zu haben und ich denke, dass hätte ganz gut funktioniert. Was für eine Frage auch, denn natürlich leben auch in NYC Kinder – wenn auch in einer ziemlich wuseligen Umgebung.

Aber es gibt ja genug ruhige Ecken. Kontrastreichtum – das kann New York.

Was mich schwer beeindruckt hat und ich mir sehnlichst für Essen wünsche, ist die Highline von New York. Nicht die Skyline hat mein Herz erobert, sondern die Highline. Ganz zarte Versuche gibt es ja in Mülheim zwischen Hauptbahnhof und Ruhr.

Was mein Kind über New York denkt, erfuhr ich letztens erst, als ich Richtung Hbf in Essen unterwegs war und wir an der Bismarkstatue vorbeifuhren. „Mama, da warst du doch. Das ist die Statue.“ Ja, genau, ganz fast ist sie das :)

Bei unsere Reise war eine gewisse „Oma“ mit von der Partie, eine Playmobiloma, die immer dort ist, wo es viel zu entdecken gibt und Star vieler vieler Fotos, die noch auf Veröffentlichung warten. Vor allem den Metroplan lesen konnte Oma ziemlich gut und hat uns das ein oder andere Mal ausgeholfen…

Der Prospekt Park Zoo ist dann eher klein und wenig zoologisch, aber für einen Besuch mit Kindern auf jeden Fall geeignet.

Interessant auch das „Lefferts Historic House“, ein Bauernhaus, das von einer niederländischen Familie im 18. Jahrhundert auf dem Gelände des heutigen Prospekt Parks errichtet wurde und heute besichtigt werden kann.

Auch wenn ich nicht mit Kind unterwegs bin, Spielplätze fallen mir immer ins Auge. Man könnte meinen, ich habe so etwas wie einen eingebauten Sensor dafür seitdem ich Mama bin.

Gar nicht satt sehen konnte ich mich an den Häusern in Brooklyn, die mir fast kulissenhaft erschienen und mich in den ein oder anderen New York Film versetzten.

Was für Kontraste an einem Tag. Gerade ist man noch inmitten einer grünen Stadtparkoase, wie hier dem Forest Park…

… und später kann man dann vom Empire State Building die Skyline bestaunen und sich dabei unglaublich klein fühlen.

Klein, unwirklich, entfremdet – diese Gefühle hatte ich schnell angesichts der Höhe, des Tempos und der Bebauungsdichte der Stadt. Allein im Strom der Fußgänger zur Rush-Hour mitzuschwimmen und bloß nicht stehenzubleiben, denn sonst fällt man als Tourist sofort auf, gibt ein kleines Gefühl von der Schnelllebigkeit, mit der New York einen überrumpelt. Und stehenbleiben wollte ich oft genug, stehenbleiben und fotografieren, also festhalten, was sonst wieder verloren ginge.

Ein bisschen Ruhrgebiet habe ich dann auch noch gefunden, und zwar Fotografien von Hilla und Bern Becher, die Industrie in Duisburg-Bruckhausen und Bochum-Hordel zeigen.

Und dann ging sie auch schon zu Ende die kleine große Reise, für die ich Euch liebe K. + L. nochmal so richtig fett Danke sagen möchte. Ihr seid die Größten für mich!

Ausflugstipp: Das Gartenhaus zu den 4 Schafen bei den 5 Gänsen

Heute haben wir endlich wieder einen neuen Tipp für eine schöne Location. Die liebe Lena aus Oberhausen hat uns geschrieben, dass Sie Euch gerne das „Das Gartenhaus“ in Oberhausen vorstellen möchte :) Viel Spaß mit dem schönen Ausflugstipp & ein großes Danke an Lena!


Stellt euch vor, ihr kommt bei eurem wöchentlichen Sonntagsspaziergang entlang des nahezu idyllischen Läpkes Mühlenbachs (an der Grenze zwischen Oberhausen und Essen) an einem rosenbewachsenen Gartentor vorbei. Auf einem Metallschild stehen Öffnungszeiten und man sieht einen Pfad, der zu einem Häuschen führt, der dem Ofen der Hexe von Hänsel und Gretel zum Verwechseln ähnlich sieht.

Mitten im Grünen, entfernt von irgendwelchen Straßen, findet man das Café „Gartenhaus zu den 4 Schafen bei den 5 Gänsen“ in Oberhausen. Die vier Schafe sind schnell gefunden, neben dem Backhäuschen führt ein kleiner Pfad zu der Wiese und die Schafe können bestaunt und gefüttert werden. Auch die 5 Gänse sind leicht zu finden, man muss einfach dem lauten Schnattern folgen (Vorsicht, der Gänserich zwickt manchmal).

Die eigentliche Attraktion ist natürlich das wunderschöne Café an sich: Im Sommer gibt es einen einladenden Biergarten, aber auch im Winter kann man bei Sonnenschein wunderbar in Decken gehüllt draußen sitzen.

Bei nicht so schönem Wetter geht es in den sehr gemütlichen Innenbereich des kleinen Cafés. Hier kann man sich an dem Kamin aufwärmen und die verschiedenen Köstlichkeiten des Cafés genießen.

Die selbst gebackenen Kuchensorten wechseln ständig und ich weiß gar nicht, welcher der leckerste ist (besonders zu empfehlen: Schokoladen-Himbeer-Tarte). Falls man keine Lust auf Kuchen hat (oder dieser bereits aufgegessen ist – was an einem sehr sonnigen Sonntag passieren kann), gibt es als Alternative Waffeln.

Im Sommer hat das Gartenhaus auch freitags (ab 17 Uhr) geöffnet. Dann hat auch der Hexenofen seine Funktion: Bei schönem Wetter wird dort freitags und samstags ab 17 Uhr frischer Flammkuchen gebacken. Man kann also entspannt seinen (Flamm-)Kuchen und seinen Milchkaffee im Biergarten genießen, während die Kinder auf dem naheliegenden kleinen Spielplatz unter einer großen Kastanie rutschen, schaukeln und buddeln können.

Dass das Café ein umgebautes Vereinsheim ist, ist nicht mehr zu erkennen. Liebevoll wurde es umgestaltet und dekoriert. Im Eingangsbereich gibt es ein paar Dekoartikel, die gekauft werden können.

Das Café hat darüber hinaus einige Veranstaltungen zu bieten: Sehr zu empfehlen ist die tea time, bei der man für 29 € pro Person einen wunderschönen Nachmittag mit Sekt, englischem Tee und vielen Leckereien verbringen kann.

Zudem gibt es am ersten Adventswochenende einen kleinen Weihnachtsmarkt und an Ostersamstag ein Osterfeuer.

Das einzige Manko des Gartenhauses ist, dass es nur am Wochenende geöffnet hat, denn es wäre täglich einen Besuch wert.

Das Gartenhaus zu den 4 Schafen bei den 5 Gänsen

Öffnungszeiten: Samstag & Sonntag 14 – 18 Uhr (im Sommer auch Freitag ab 14 Uhr)
Anschrift: Hausmannsfeld 102 in Oberhausen (Man kann an der Straße parken und das letzte kurze Stück gut laufen)
Mehr Infos unter: facebook.com/Gartenhaus0405/?rf=926911827377760

Auflugstipp: Der Heidhof in Bottrop

Nix wie raus! Ab ins Grüne!

Danach sehne ich mich zur Zeit sehr und freue mich über jeden Ausflug in die Natur. Mit Grün ist ja leider im Moment nicht mehr viel, aber trotzdem Waldluft schnuppern, weichen Waldboden unter den Füßen, modrigen Herbstgeruch wahrnehmen – Natur erleben geht auch im Herbst.

Kennt ihr schon den Heidhof in Bottrop? Das ist für mich ein wirklich lohnenswertes Ausflugsziel für alle Jahreszeiten.

Genauer gesagt handelt es sich bei Heidhof um ein sogenanntes „Waldkompetenzzentrum“. Es gibt hier eine Umweltpädagogische Station und eine kleine Dauerausstellung zum Thema „Wald-Baum-Holz“, die kindgerecht Wissenswertes zum Lebensraum und Waldbewohnern vermittelt. Ganz zauberhaft gemacht, finde ich :) Aber ihr müsst schnell sein, dieses Jahr hat die Ausstellung nur noch in den Herbstferien auf.

Die Ausstellung ist wirklich klein und danach geht es sofort raus in die Natur. Wer noch etwas Stärkung braucht, kann am Kiosk auf dem Heidhof etwas zu Trinken, Eis, Kuchen oder etwas Herzhaftes kaufen. Bei schönem Wetter wird auch gegrillt. Ab den Herbstferien schließt der Kiosk leider bis Ostern, aber man kann sich ja auch gut selber Verpflegung einpacken. Schönwettertipps gibbet hier nich auf’m Blog ;-)

Das Schönste am Heidhof für Kids ist natürlich der große Waldspielplatz. Wow, hier kann man echt richtig krass toben!

Nach einem solchen Spielplatzbesuch sind auch die Hummeln aus’m Po weg und man kann sich in Ruhe auf einen Waldspaziergang einlassen.

Je nach Jahreszeit kann man hier allerhand entdecken, ob kleine Bachflohkrebse im Schwarzbach…

oder Schnecken und Frösche auf dem Waldboden…

Am besten eine kleine Becherlupe mitnehmen. Sorgsamer Umgang mit Tieren und Pflanzen versteht sich ja von selbst – hoffe ich :)

Der Heidhof bietet übrigens auch einen Jugendzeltplatz an und drei Grillplätze, die gemietet werden können: Einen Grill auf dem Hofgelände, eine Grillhütte am Hof und eine auf der Liegewiese. Frühzeitige Anmeldung ist empfohlen. Im Winter kann man auch Kaminholz und Wildbret auf dem RVR-eigenen Forsthof kaufen.

Kurz vor Weihnachten gibt es auch einen Weihnachtsmarkt, vielleicht schonmal in den Kalender eintragen:

Wild & Weihnacht – Weihnachtsmarkt auf dem Heidhof
Sonntag, 10.12.17, 10–17 Uhr

Waldkompetenzzentrum Heidhof
Zum Heidhof, Bottrop Kirchhellen
(Mit dem Auto darf der Heidhof nicht direkt angefahren werden. Parken kann man am Parkplatz Kletterpoth und am Parkplatz der Schachtanlage Haniel am Alten Postweg. Von dort ist der Heidhof zu Fuß zu erreichen. Die Anfahrt ist auf der Internetseite ausführlich beschrieben.)

Öffnungszeiten Ausstellung: ab Beginn der Osterferien bis Ende der Herbstferien,
Sa, So & feiertags: 11-17 Uhr, Mo-Fr: nach Vereinbarung, Eintritt Ausstellung: Kinder 1 Euro, Erwachsene 2 Euro

Öffnungszeiten Kiosk: von Ostern bis zu den Herbstferien täglich 10-19 Uhr

Mehr Infos unter: metropoleruhr.de/freizeit-sport/natur-erleben/waldkompetenzzentrum-heidhof.html

 Liebe Grüße